Ökonomischere und ökologischere Lösungen durch die Cloud

Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud Computing bereits, um effizienter zu sein und Betriebskosten zu reduzieren. Andere Unternehmen wie NTT Data zeigen gleichzeitig, dass man mit der Cloud-Technologie die Optimierung eigener Business-Prozesse auch mit Umweltschutz verbinden kann.

NTT Data ist ein weltweit tätiges IT-Dienstleistungsunternehmen mit fast 60.000 Mitarbeitern. Durch die Kombination einer Private Cloud mit der Unified-Computing-System-(UCS-)Lösung von Cisco war NTT Data nicht nur in der Lage, die Gesamtbetriebskosten zu senken. Durch die Konsolidierung der Server reduziert NTT ebenfalls den Energieverbrauch in den nächsten fünf Jahren um bis zu 70 Prozent.

Das Modell von NTT Data kann von jedem Unternehmen eingesetzt werden, das von den Vorteilen einer Private Cloud in Kombination mit UCS profitieren möchte. In unserer Grafik haben wir die wichtigsten Daten übersichtlich zusammengestellt:


Planen Sie auch den Umstieg auf Private Cloud? Haben Sie Rückfragen zu UCS oder suchen noch weitere Anwendungsbeispiele? Dann schreiben Sie uns gerne einen Kommentar, wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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Über Viktor Hagen
Cisco Experte für Data Center Architekturen

2 Responses to Ökonomischere und ökologischere Lösungen durch die Cloud

  1. Hallo,
    ich hatte vor kurzem gelesen, dass ein großer Suchmaschinenanbieter plant, Server im/auf dem Meer unterzubringen, um so eine passive Kühlung durch das kalte Meerwasser zu erhalten. Wie werden Ihre Cloudserver gekühlt? Liegt eine ähnliche Idee vor?

    • Viktor Hagen sagt:

      Der Wärmeaustausch ausgehend von der Abwärme der IT (also Server, Speicher oder Switchen) kann auf verschiedene Art erfolgen und ist damit nicht primär ein Merkmal der Serverarchitektur.

      Es gibt Methoden, die beispielsweise rein auf Luftzirkulation basieren. Hier wird die die Abwärme allerdings klima-ungünstig in die Umwelt abgelassen – sei es in die Atmosphäre oder Fließgewässer. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, eine Rückführung über Wärmetauscher durchzuführen und die Wärme so z.B. als zusätzliche Energiequelle für weitere Gebäude zu nutzen.

      Sicherlich auch eine interessante Variante ist, die Wärme direkt ins Meerwasser abzulassen. Das aber würde ich persönlich im Sinne der Nachhaltigkeit auf die gleiche Stufe stellen wie die Abgabe in die Atmosphäre bzw. Fließgewässer.
      Wie bereits erwähnt: Der Wärmeaustausch ist kein Merkmal der Server sondern ein Merkmal der Klimaausstattung.

      Unsere Architektur geht in erster Linie von einer Optimierung des Verbrauchs aus: weniger Komponenten, besser Technologie, deutliche Einsparung im Verbrauch und damit auch weniger Belastung für die Klimaausstattung. Wie der einzelne RZ-Betreiber weiter vorgeht ist ihm überlassen.

      Kleine Anmerkung und Frage an der geschätztem Leser: Warum werden heute Rechenzentren z.B. in der Wüste gebaut und nicht in Alaska?

      Weil Rechenzentren an den „Informationhighways“ liegen müssen und nicht dezentral.

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